Rotations- und Parallelverdampfer
Die Vakuumanforderungen für Rotationsverdampfer können in Abhängigkeit von Lösemittel und Verdampfungstemperatur sehr unterschiedlich sein. Ein modernes Vakuumsystem bietet deshalb eine Lösung mit integrierter Vakuumregelung, um eine optimale Verdampfungsrate zu erreichen. Dies verkürzt die Prozessdauer erheblich und minimiert die Belastung von Umwelt und Laborluft.
Prozessanforderungen
- mittlere bis hohe Vakuumanforderungen
- schnelle und hochsensitive Vakuumregelung bei Proben, die zu Siedeverzug oder zum Aufschäumen neigen
- Vakuumregelung für kurze Prozesszeiten und hohe Reproduzierbarkeit
- optimale Kondensation im Kühler des Rotationsverdampfers
- Rückgewinnung der restlichen Lösemittel nach der Pumpe
Anforderungen an die Vakuumpumpe
- hervorragende Chemikalien- und Kondensatverträglichkeit
- wirksame Gasballasteinrichtung zur Vermeidung von Kondensation in der Pumpe
- gutes Endvakuum auch bei Gasballastbetrieb für kontinuierliches Verdampfen
- niedriges Endvakuum erforderlich bei niedrigen Eindampfungstemperaturen oder hochsiedenden Lösemitteln
- Emissionskondensator zur Lösemittelrückgewinnung minimiert die Belastung von Umwelt und Laborluft
- für Anwendungen mit größeren Mengen an brennbaren Lösemitteln: Pumpen und Messgeräte mit ATEX-Zulassung
Beispiel für einen typischen Hochsieder: DMF, der Dampfdruck bei 40°C liegt bei ca. 11 mbar. Empfohlen ist hier ein System oder Pumpstand wie z. B. der PC 3001 VARIO, der selbst mit Gasballast noch 4 mbar Endvakuum erreicht.
Empfohlene Systeme
Empfohlene Systeme |
Bis 0.6 mbar |
Bis 1.5 mbar |
Bis 7 mbar |
Bis 70 mbar |
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mit elektronischer VARIO®-Vakuumregelung |
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mit klassischer Zweipunkt-Vakuumregelung |
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mit manueller Vakuumregelung |
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ohne Vakuumregelung |
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für EX-Anwendungen |
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