Filtration, Festphasenextraktion
Filtration wird entweder mit Druck oder mit Hilfe von Vakuum beschleunigt durchgeführt. Die Anforderungen an Vakuumregelung und Endvakuum sind meist gering. Wird eine Filtration bei 80 mbar durchgeführt, so steht bereits 92 % des Atmosphärendrucks als treibende Kraft für die Filtration zur Verfügung. Eine weitere Absenkung des Vakuums hat daher nur minimale Auswirkungen auf den Filtrationsprozess. Ebenso verhält es sich bei der Festphasenextraktion.
Prozessanforderungen
- ausreichendes Endvakuum, allenfalls mittlere Anforderungen
- je nach Filtergröße und Leckrate ist das Saugvermögen der Vakuumpumpe ein wichtiger Parameter
- die Schnelligkeit der Filtration wird von der Beschaffenheit des Filterkuchens mitbestimmt
- eine Vakuumregelung darf grobe Regelcharakteristik haben
Anforderungen an die Vakuumpumpe
- ein- oder zweistufige Membranpumpen mit bis zu 70 bzw. 7 mbar Endvakuum sind ideal
- hervorragende Chemikalien- und Kondensatverträglichkeit für Filtration oder Extraktion lösemittelhaltiger Proben
- Schutz der Pumpe vor Partikeln und Flüssigkeitströpfchen durch saugseitigen Abscheider (AK)
- ein druckseitiger Emissionskondensator minimiert die Belastung von Umwelt und Laborluft durch Lösemitteldämpfe
- die Automatisierung eines Filtrationsprozesses wird möglich mit Chemie-Pumpständen, die mit elektronischen Vakuum-Controllern ausgestattet sind
Empfohlene Systeme
Empfohlene Systeme |
Bis 7 mbar |
Bis 70 mbar |
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für korrosive Gase |
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für nicht-korrosive Gase |
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